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Vogesen und Jura - MARIANDIONTOUR

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MARIANDIONTOUR

Vogesen und Jura

Reisen
Samstag 26. Juli - Montag 4. August 2025
Unser erstes Ziel ist Belfort, die Garnisonstadt mit der riesigen Festung und dem Löwen.

Wir erhalten eine riesige Parzelle auf dem schönen Camping de l'Étang des Forges.
Der Platz liegt an einem kleinen See und ist in Spazierdistanz zur hübschen Stadt.
Am Sonntag wandern wir einmal rund um den Étang des Forges und "geniessen" anschliessend das windige Wetter, abwechselnd vor oder im Camper...
Am Montag spazieren wir nach Belfort, besichtigen die Stadt und die imposante Festung. Durch die strategisch günstige Lage ist die Zitadelle über Jahrhunderte erstanden und immer mehr erweitert worden.
Das Wahrzeichen der Stadt ist der aus Sandsteinquadern gehauene Löwe des Bildhauers Frédéric-Auguste Bartholdi aus den Jahren 1875/80 als Erinnerung an die Belagerung der Preussen 1870/71.
Als nächstes Ziel steht die Chapelle Le Corbusier - Notre-Dame-du-Haut de Ronchamp auf unserer Liste.
Die berühmte Kapelle wurde 1955 vom schweizerisch-französischen Architekt Le Corbusier errichtet.

Die moderne Kirche ist eindrücklich und sehr sehenswert.
Nach der Besichtigung fahren wir weiter nach Fresse, ganz in der Nähe und übernachten auf dem Camping de la Broche.
Der Camping ist wahrscheinlich in einem holländischen Reise- oder Stellplatzführer beschrieben, jedenfalls ist der grösste Teil der Gäste aus den Niederlande...
Von Fresse kurven wir weiter übers Land und besuchen das hübsche, leider aber etwas heruntergekommene, Städtchen Luxeuil-les-Bains mit dem Thermalbad.
Die besseren Zeiten dieses Ortes, mit mehr als einem Dutzend warmer Quellen, begannen bereits zur Römerzeit und erreichte wahrscheinlich den Höhepunkt in der Mitte des letzten Jahrhunderts.
Heute stehen viele Gebäude in der historischen Altstadt zum Verkauf und die grossen Hotels bei den Thermen werden dem Zerfall überlassen...
Nach dem Stadtrundgang und der Besichtigung der Klosterkirche geniessen wir im japanischen Restaurant "SAKURA" feine Sushi zum Mittagessen.

Danach erreichen wir auf Nebenstrassen die nächste Therme im kleinen Städtchen La Vôge-les-Bains. Da es nach Regen ausschaut, fahren wir direkt auf den einfachen Camping Les Pins. Es reicht gerade noch für eine kurze Runde mit Caja, dann beginnt es zu regnen...
Am nächsten Morgen besichtigen wir kurz das sehr kleine Städtchen La Vôge-les-Bains.
Danach suchen wir die Source de La Saône, die Quelle der Saone.
Fotoshooting bei der Quelle und als wir weiterfahren wollen, fährt ein anderer Aargauer mit seinem Womo auf den Parkplatz. Wir plaudern kurz miteinander, woher kommt ihr wohin geht ihr und schon verabschieden wir uns wieder.
Unser nächstes Ziel ist Vittel.
Vittel ist eine kleine Kurstadt mit etwas mehr als 4'700 Einwohner, einer sehenswerten Therme, einem Kongresszentrum und einem grossen, schönen Park mit einer Pferderennbahn.
Zudem wird das berühmte Mineralwasser "Vittel" hier abgefüllt.
Die verschiedenen Thermalquellen sind mit einer "Galerie de Promenade" verbunden. Die grosszügige Wandelhalle stammt aus der Glanzzeit des Kurortes zwischen 1875 und 1915.
Man fühlt es richtig, wie die damaligen Kurgäste promeniert und miteinander parliert haben. Logiert wurde in einem der vielen schönen Hotels.
Zum Übernachten fahren wir ein paar Minuten weiter, auf den Campingplatz von Contrexéville.
Contrexéville ist ebenfalls für seine Thermalquellen bekannt und auch durch das Mineralwasser, das unter der Marke Contrex vermarktet wird.
Auch liegt dieser Platz für Holländer, welche in den Süden reisen, ideal in der Nähe der Autobahn. Darum ist der Camping am Abend voll besetzt und am nächsten Morgen wieder leer...
Am nächsten Tag suchen wir unsere Route über Nebenstrassen zum hübschen Städtchen Langres im Département Haute-Marne mit nicht ganz 8'000 Einwohner. Langres liegt auf einem Hügel und hat rundherum eine vier Kilometer lange, intakte Stadtmauer mit zwölf Türmen und sieben Stadttoren. Die meisten Geschäfte und Restaurants befinden sich entlang der Rue Diderot bis zur Kathedrale. In der restlichen historischen Stadt stehen leider viele Gebäude zum Verkauf, wie in vielen französischen Kleinstädten auf dem Land.
Der Camping befindet sich innerhalb der Stadtmauer und man hat eine tolle Aussicht auf die nähere und weiter Umgebung, wenn man einen Platz am Rand findet ;-)
Unsere Nachbarin, Engländerin, staunt über unser "grosses" (hohes) Fahrzeug, sie hätte doch das selbe Modell... allerdings nicht 4x4!
Sie lebt in Malta und ist im Sommer mit ihrem selbst designten Camper, für eine Person, meistens mit ihren zwei Hunden in Frankreich unterwegs. Ihr Partner hat übrigens einen eigenen Camper und reist seine eigene Reise, manchmal treffen sie sich. Auch so kann man Konfliktsituationen entgehen...
Leider regnet es fast die ganze Nacht. Unsere Nachbarn, auf der anderen Seite, zwei Männer, ebenfalls Engländer, übernachten im Zelt. Also nur der Eine. Der Andere hat nur eine Blache, welche er über eine Schnur legt, welche von einem Baum zu einem Wanderstock gespannt ist, pfadfindermässig... wahrscheinlich nicht so angenehm diese Nacht. Am Morgen sind sie jedenfalls weg, bevor wir aufstehen.
Da das Wetter am Morgen aber wieder besser ist, wandern wir auf der Stadtmauer rund um die Stadt.
Am Samstag nach dem Mittag fahren wir 67km auf der Überlandstrasse N19 nach Vesoul.
Auf dem touristischen Camping Seasonova am Lac de Vaivre verbringen wir einen "ruhige" Nacht.
Sonntags sind wir normalerweise nicht auf der Strasse, aber Heute machen wir eine Ausnahme. Auf Nebenstrassen erreichen wir Montbéliard, wo wir am Hafen am Doubs auf dem Stellplatz übernachten wollen. Leider hatten noch ein paar andere Camper vor uns die selbe Idee und so fahren wir weiter auf den Camping in Mandeure, ebenfalls am Doubs.
Der grosse Platz ist dann gegen Mitternacht auch praktisch voll...
Wir staunen in letzter Zeit immer wieder, wie man um diese Uhrzeit noch einen Camping oder Stellplatz suchen muss!
Und schon ist wieder Heimreise angesagt. Wir folgen dem Doubs flussaufwärts. Über Saint-Hippolyte erreichen wir kurze Zeit später die Grenze zur Schweiz und danach St-Ursanne.
Von dort nehmen wir die Autobahn bis Moutier. Danach geht es durchs Thal, Welschenrohr, Balsthal nach Oensingen und via Murgenthal nach Hause.
Vielleicht "müssen" wir nächstes Jahr nicht mehr ins Ausland über den Nationalfeiertag, wenn die Feuerwerksverbotsinitiative angenommen würde...
Caja und viele andere Hunde, Katzen und überhaupt alle Tiere würden sich bedanken.
Donnerstag 28. August - Dienstag 2. September 2025
Ohne ein wirkliches Ziel, folgen wir von zu Hause Aare und Rhein bis nach Lörrach. Das wechselhafte Wetter und die Vorhersage dämpfen ein bisschen die Stimmung. Bei schönem Wetter hätten wir wahrscheinlich irgendwo am Rhein übernachtet aber heute ziehen wir den Stellplatz beim Camping in Lörrach vor. Auch dieser Platz füllt sich bis Mitternacht mit Womos aus halb Europa.
Wir beschliessen, nicht weiter dem Rhein zu folgen, sondern in Frankreich durch das Sundgau in den französischen Jura zu fahren. Wir folgen der Schweizergrenze von St. Louis nach Leymen und durch den Rodersdorferzipfel bis nach Lucelle. Von dort umruden wir die Ajoie, alles mehr oder weniger entlang der Grenze.
Zum Übernachten fahren wir nach Montbéliard, wo wir auf dem gut besetzten Aire de Camping Car beim Hafen am Doubs noch einen Stellplatz finden. Leider beginnt es zu Regnen und so gibt es keine Besichtigungsrunde durch das Städtchen.
Am Samstag fahren wir 30 km weiter nach Baume-les-Dames, auf den örtlichen Stellplatz beim Hafen am Doubs. Das Wetter ist wieder besser, Sonnenschein aber es ist gleichwohl kühl. Hier bleiben wir zwei Nächte.
In der Schweiz findet über das Wochenende das ESAF, das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest statt und wir verfolgen es live im TV.
Am Montag geht es wieder dem Doubs entlang aufwärts bis nach L'Isle sur le Doubs, auf den hübschen Camping "Les Lumes". Wir waren vor ein paar Jahren schon einmal da. Das Wetter ist wieder sehr wechselhaft, es reicht für einen Rundgang durch das Städtchen. Danach möchten wir noch ein bisschen vor dem Camper an die Sonne sitzen, aber schon nach kurzer Zeit beginnt es zu regnen...
Heute ist Rückweg nach Hause angesagt. Bei beständigem, mehr oder weniger sonnigem Wetter, kurven wir südlich in den Jura, runter zum Lac de Biaufond, einem Stausee vom Doubs auf der Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz. Auf der schweizerischen Seite führt die Strasse steil und kurvenreich hoch nach La Chaux de Fonds. Von dort durchqueren wir die Franches Montagnes in nordöstlicher Richtung über les Breuleux, Les Genevez, vorbei an der Abtei Bellelay nach Moutier. Von Court folgen wir einem schmalen Strässchen über den Binzberg nach Gänsbrunnen und von dort auf der normalen Strasse nach Hause.
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