Diverse Ausflüge - MARIANDIONTOUR

MARIANDIONTOUR
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Diverse Ausflüge

Reisen
Cavalaire sur Mer
Montag 27. Mai - Mittwoch 5. Juni 2024
Wir haben ein neues "Geschäftsmodel":
Fondue Homedelivery and Cooking Service... :-)
Für einen Stellplatz für die Nacht bringen wir ein Fondue und kredenzen es mit dir.

Wir retournierten unseren lieben Freunden Heike und Rudi ihre uns ausgelehnten Funkgeräte und Pistenkuh-Reiseführer zurück, welche wir freundlicher Weise, nach ihrem Reiseabbruch in Marokko wegen Panne, behalten durften.
Über die Autoroute erreichten wir, mit einer Übernachtung in Cavaillon, Cavalaire sur Mer, den Wohnort von Heike und Rudi.
Wir genossen eine schöne Zeit bei den Beiden mit baden im Pool, sönnele, Eis essen im Hafen, Erlebnisse erzählen und am Abend natürlich FONDUE!!!
Am Mittwochnachmittag verliessen wir unsere Freunde leider bereits wieder, da bereits der nächste Besuch erwartet wurde.
Wir cruisen alles der touristischen Küste der Côte d’Azur entlang, über Saint Tropez, Sainte-Maxime, Saint-Raphaël, entlang der roten Felsen der Corniche de l'Esterel bis nach Mandelieu-la-Napoule bei Cannes, wo wir auf dem kleinen, hübschen Camping Les Pruniers übernachten.
Am nächsten Morgen fahren wir in Cannes über den grossen Boulvard, vorbei am Vieux-Port und dem Palais des Festivals et des Congrès. Es hat viele Touristen und einen Parkplatz mit unserem Kleinwagen zu finden ist unmöglich...
Also fahren wir weiter der Küste entlang nach Antibes und Nizza über die Promenade des Anglais.
Aber auch hier finden wir zentrumsnahe keinen Parkplatz oder er ist Höhenbegrenzt!
Wir folgen noch ein Stück der schönen Küstenstrasse.
Für die Übernachtung fahren wir in die Berge hinter der Küste, nach Peillon. Der kleine Camping de la Laune ist nach uns ausgebucht...
Am nächsten Morgen gehts weiter in die Berge, über den Col de Saint Pancrare und den 922 Meter hohen Col de la Madon, welcher hauptsächlich von Fahrradfahrern von Menton her befahren wird.

Auf der Abfahrt besuchen wir Sainte Agnes. Sainte-Agnès bezeichnet sich als Village du littoral le plus haut d’Europe, als „höchstgelegenes Küstendorf Europas“, zudem gehört es zu den "Les Plus Beaux Villages de France".

Danach machen wir einen Abstecher nach Monaco. Vor einer Woche war der F1 Grand Prix im Fürstentum und so sind sie überall am Leitplanken demontieren und Verkehrsinseln wieder montieren. Wir "rasen" eine Runde auf dem Circuit, so gut es geht. Start auf dem Boulvard Albert 1er, Schikane Sainte Devote, Beaurivage hoch zu Massenet und vorbei am Casino, wo viele Luxus Sportwagen parkiert sind. Weiter durch die obere Mirabeau, Hotelspitzkehre, untere Mirabeau und durch den Tunnel. Durch die neue Schikane am Hafen und vorbei am Bureau Tabac. Die Passage vorbei an der Piscine und die Spitzkehre Rascasse sind leider nicht passierbar.

Für einen Stadtrundgang zu Fuss finden wir, wegen den vielen Baustellen, keinen Parkplatz. Also fahren wir halt wieder nach Frankreich...
Übernachtet wird hoch über Menton im tollen Camping Parc Saint Michel, welcher auch in der Schweiz einer der Teuersten wäre...
Am Samstag drehen wir, oder besser, stehen wir eine Runde im Stau durch Menton...
Danach überqueren wir die Grenze nach Italien fahren weiter entlang der Riviera durch Ventimiglia und San Remo.
In Italien gibt es noch mehr Parkplätze mit Höhenbegrenzungen. Es ist mühsam, man kann fast nirgens an der Küstenstrasse kurz anhalten für Fotos- oder um eine Pause zu machen.
In Porto Maurizio bei Imperia auf dem Camping Eucalyptus, im Park einer antiken Villa, in der Nähe vom Strand bleiben wir übers Wochenende. Zum Baden ist uns das Wasser allerdings noch zu kühl :-)
Am Sonntag erkunden wir in der Hitze Borgo Paraiso, die historisch Altstadt von Imperia, die Basilica Cattedrale dei San Maurizio e Compagni Martiri, aber wegen kirchlichen Veranstaltungen kann man nicht ins Innere der Kirche.

Nach einem Gelati beenden wir unseren Stadtrundgang in der Hitze.
Am Montag verlassen wir die Riviera und fahren über den 934m hohen Colle di Nava nordwärts von Ligurien ins Piemont nach Cuneo.  
In Nucetto machen wir ein Picknick beim alten Kohlebergwerk, dem "Le mura della miniera". Hier könnte man auch gut übernachten, aber es ist für uns noch zu früh am Tag.
Auf dem offiziellen, schön gelegenen Stellplatz, unter der auf einem grossen Felsen trohnenden Stadt Cuneo, ist nur noch der hinterste, grösste Platz frei!
Also belegen wir den halt ;-)
Mit der nahegelegenen Standseilbahn kommt man bequem bis ins Zentrum.
Am Abend genehmigen wir uns ein feines Nachtessen in der Altstadt im Restaurant "Locanda La Volpe Con La Pancia Piena". Unterdessen bewacht Caja unseren Camper.
Am nächsten Morgen besuchen wir den riesigen Markt auf der einzigartigen Piazza Galimberti.

Cuneo ist eine sehr schöne Stadt, mit ihren grossen Arkaden erinnert es ein wenig an die Lauben von Bern.
Wir werden hier wieder einmal Rast machen.
Auf unserem Heimweg übernachten wir noch einmal auf einem Stellplatz im netten Städtchen Omegna am schönen Lago d´Orta.
Am Mittwoch führt unser Rückweg über den Simplonpass ins Wallis und von Goppensteig mit dem Bahnverlad durch den Lötschberg nach Kandersteg und von dort nach Hause.
Schwarzwald
Montag 25. Juni - Montag 2. Juli 2024
Wir treffen Moni und Wolli im Schwarzwald. Mit ihnen beiden sind wir durch Marokko gereist. Kennengelernt haben wir uns 2019 in Western Australia.
Am Montag fahren wir, fantasielos, auf der Autobahn bis nach Kehl. Übernachtet wird auf dem, schön am Rhein liegenden,  Camping Kehl, welchen wir von früheren Reisen kennen. Im gemütlichen Restaurant geniessen wir ein feines Nachtessen und ein Glas Wein.
Am nächsten Morgen, nach dem ausgiebigen Hundespaziergang am Rhein, folgen wir dem Fluss, allerdings meistens hinter dem Damm. Bei Iffezheim an der Rheinschleuse beobachten wir die ein- und ausfahrenden Schiffe. Es ist immer wieder faszinierend, wie die grossen Kähne manövrieren ohne an den Wänden anzustossen.

Nach dem Mittag koordinieren wir per WhatsApp mit Moni und Wolli, wo wir uns treffen wollen.
Sie sind im Stau und wir beobachten den Radar und den Himmel, ob das Gewitter jetzt kommt oder nicht...
Wir verabreden uns auf einem Stellplatz in Oberweier, bei Rastatt, und sind praktisch gleichzeitig vor Ort.
Es folgt eine herzliche Begrüssung und natürlich viel zu erzählen.
Am Abend gibt es Openairkino! Wir schauen Monis und Wollis Ferienvideo vom letzten Winter. Der Film wird mit einem Beamer auf die weisse Seitenwand vom "Monster" projeziert.
Tags darauf fahren wir via Gaggenau, am Unimogmuseum vorbei. Es gibt keinen Besuch, da ums  Museum eine grössere Veranstaltung statt findet. Weiter führt uns der Weg über den Berg nach Baden-Baden und von dort folgen wir der Scharzwald-Hochstrasse. Beim Murmelsee machen wir Pause und spazieren rund um den See.

Die Wanderung auf den 1164m hohen Hornisgrinde lassen wir bleiben, es ist zu heiss und wegen dem dunstigen Wetter hat man sowieso keine Fernsicht.
Nach einem Imbiss gehts weiter. Ab dem Ruhestein ist die Panoramastrasse gesperrt. Man muss, entweder nach Freudenstadt oder Oppenau, runter fahren. Wir entscheiden uns für das Zweite und besuchen auf der Talfahrt noch das ehemalige Kloster und die Wasserfälle "Allerheiligen".
Von Oppenau überqueren wir einen weiteren Hügel auf einer steilen, schmalen Strasse, rüber nach Biberach. Von dort folgen wir dem Tal nach Gengenbach. Hier übernachten wir auf dem stadtnahen Stellplatz am Flüsschen Kinzig.
Gengenbach ist ein hübsches, schönes Städtchen mit Charme. Viele Fachwerkhäuser, Türme, Tore, Gassen, historischer Stadtmauer und einem grossen Marktplatz vor dem Rathaus, bilden die sehenswerte Altstadt.
Zum Nachtessen gehen wir in ein, sehr hübsch restauriertes Lokal in einem schönen Fachwerkhaus, Frei-Steinkellerhaus, spanische Spezialitäten...
Wir sind erstaunt über die günstigen Speisen... Als das Essen serviert wird, merken wir, dass es "nur" Tapas sind... Aber es war sehr gut!
Am Freitag fahren wir nach Haslach und parken in der Nähe der KZ-Gedenkstätte Vulkan. Von dort wandern wir hoch auf den Urenkopf und besteigen den 35m hohen Urenkopfturm mit der schönen Rundumsicht auf den Schwarzwald. Sogar Caja schafft den Aufstieg bis zur Aussichtsplattform.
Kurz bevor wir wieder bei unseren Fahrzeugen sind beginnt es zu regnen wie aus Kübeln. Mit einem kurzen Sprint schaffen wir es ans Trockene und machen erstmal Mittagspause, bis der Regen vorbei ist.
Eigentlich wollten wir in Alpirsbach übernachten, wegen dem Bier ;-) finden aber keine Gelegenheit die uns gefällt, also fahren wir zurück nach Schiltach und stellen uns auf den schön gelegenen Stellplatz "Am Hirschen" direkt an der Kinzig.

Es ist heiss und wir suchen den Schatten.
Schiltach ist als Flösserstadt bekannt. Hier wurden im 17. Jahrhundert die Baumstämme aus der Umgebung, welche mindestens 18,60m lang und 45cm Durchmesser hatten, zu Flösser zusammengebunden und nach Holland geflösst. Die längsten Stämme waren um 30m lang. Dort wurden sie als Pfähle für die Städte, Amsterdam gilt als grösste Pfahlbautensiedlung der Welt und als Segelmasten verwendet.
Am Abend beehren wir die lokale Gastronomie. Leider, wie so oft in Deutschland, gibt es auch hier kein traditionelles Speiselokal mehr... Wir landen in einer Pizzeria, welche von Türken geführt wird. Die Pizzen waren gut und die Bedienung freundlich. Wir amüsierten uns einwenig am jungen Kellner, welcher scheinbar Todesängste ausstand, als er uns die Speisekarte an den Tisch brachte, die Bestellung aufnahm und Pizzen und die Getränke servierte, weil Caja, an der kurzen Leine und wider erwarten, sehr anständig, bei uns am Tisch war. Zum Einkassieren kam dann der Chef.
Am Samstag sollten wir eigentlich wieder weiterfahren, weil man nur 24 Stunden auf dem Stellplatz bleiben darf. Es ist aber wieder so heiss und hier ist es gemütlich. So bleiben wir halt noch eine Nacht auf unseren Plätzen, geniessen den Tag mit Städtchenbummel, Eis essen und am Abend Fussball EM Schweiz - Italien schauen.
Die Schweiz gewinnt sensationell 2:0 und die zwei italienischen Camper auf dem Platz setzen ihre Flaggen auf Halbmast...
In der Nacht beginnt es zu Regnen. Am Sonntagmorgen können wir zwar noch draussen Frühstücken aber kurz danach kommt wieder der Regen. Leider müssen wir uns nun von Moni und Wolli verabschieden. Sie haben noch einen langen Heimweg bis nach Marburg vor sich.
Es war ein lässiges Wochenende mit euch beiden - vielen lieben Danke - Wiederholung wäre wünschenswert...
Wir bleiben noch bis am Dienstag im Schwarzwald.
Unser Weg führt nach Freudenstadt. Im strömenden Regen parken wir zur Mittagszeit auf einem der etwa zwölf Busparkplätzen. Es steht ein einziger Car und drei Womos auf dem Platz. Parken ist am Sonntag Gebührenfrei...
Wir spazieren unter den Arkaden, schauen in Schaufenster, wo überall mit der Gastfreundschaft zu der dänischen Fussballnationalmannschaft geworben wird, welche ihr Quartier hier in Freudenstadt über die EM hatte.
Dann sehen wir, dass zwei Ordnungshüter im Regen bei den Womos auf dem Busparkplatz Tickets verteilen.
Wir eilen hin und fragen die zwei Sheriffs, ob das jetzt wahr sei?!
Ja, sie hätten die Anweisung, alle Fahrzeuge, welche keine Personentransportfahrzeuge mit 17 Sitzplätzen seien und auf dem Busparkplatz parken zu verwarnen (verwarnen! Die Busse wir später per Post zugestellt!!!). Wir argumentieren, das Parken auf den normalen Parkplätzen kostet am Sonntag ja auch nichts und an einem so verregneten Sonntag, wo ein einziger Bus auf dem Parkplatz steht, nehmen wir auch niemandem einen Platz weg. Es interessiert die zwei Beamten nicht und nach getaner "Arbeit" gehen sie in den Mittag...
Wir lassen unseren Camper stehen und machen weiter auf unserem Stadtrundgang, beschliessen aber, kein Geld in Freudenstadt auszugeben, obwohl wir eigentlich Hunger hätten!
Die Parkbusse, welche uns per Post nach Hause gesendet wurde, beträgt €10.-! Darin enthalten sind Porto und Bankspesen...
Zehn Euro sind eigentlich fast wie normale Parkgebühren bei uns in der Schweiz...
Nach dem Ärger besuchen wir die hübschen Städtchen Dornstetten und Altensteig. Von dort machen wir noch einen Abstecher zur Nagoldtalsperre. Aber wegen dem unbeständigen Wetter steigen wir nicht aus und beschliessen zurück nach Altensteig zu fahren und auf dem Schwarzwald-Camping zu übernachten.
Am Montag fahren wir über Nagold zum schönen Städtchen Horb. Nach dem Stadtrundgang setzen wir uns in ein Gartenrestaurant, geniessen unser Mittagessen und dann beginnt es zu giessen wie aus Kübeln, aber der grosse Sonnenschirm hält zum Glück dicht :-)
Nach dem Regen besuchen wir das in der Nähe gelegene Wasserschloss Glatt - leider montags geschlossen...
Der Weg führt uns weiter durch das Tal des Neckar. In Dietingen stellen wir uns auf den Stellplatz.
Am Dienstag ist Heimfahrt angesagt. Aber zuerst bestaunen wir den Elevator-Testturm bei Rotweil.

Der Turm ist 246m hoch und dient zum Testen von Fahrstühlen. Besichtigen kann man den Turm an den Wochenenden oder als grössere Gruppe.
Danach besuchen wir die hübsche Stadt Rottweil und anschliessend gibt es noch eine Runde durch Schwenningen, welches wir von einem Guggenmusiktrip her kennen, aber schöner in Erinnerung haben...
Das musste dann aber doch auch noch sein...

Zu guter Letzt statten wir auch dem schönen Donaueschingen und der Donauquelle unseren Besuch ab, bevor wir endgültig nach Hause fahren.

Es war eine schöne Reise durch den Schwarzwald mit den vielen Sehenswürdigkeiten.
Wir kommen wieder.
Velotour von Lili und Urs
Montag 12. + Dienstag 13. August 2024
Besuch bei Lili und Urs auf ihrer Velotour entlang vom Rhein. Es ist aber extrem heiss und die beiden kommen nicht so schnell vorwärts, weil jeder Badesee zur Abkühlung benützt wird.
Wir treffen uns bei Breisach auf der Rheininsel im Camping Tohapi L'Ile du Rhin.
Am Abend testen wir das Campingrestaurant und sind sehr positiv überrascht.
Zur Feier des Tages kommt in der Nacht noch ein starkes Gewitter vorbei und so können die Beiden gleich noch die Dichtheit ihres Zeltes kontrollieren...
Am nächsten Morgen kurz vor dem Mittag verabschieden wir Lili und Urs in die Brutofenhitze.

So wie wir gehört haben, sind sie allerdings nur bis zum nächsten Badesee gefahren :-)
Vogesen
Dienstag 30. Juli - Montag 5. August 2024
Aus Rücksicht zu unserer Hündin Caja verbringen wir den Schweizer Nationalfeiertag immer irgendwo in einer knall- und feuerwerksfreien Region, meistens im Ausland.
Dieses Jahr besuchen wir die Vogesen. Auf der Fahrt durch den Jura erreichen wir Belfort und drehen eine Runde durch die schöne Altstadt mit der mächtigen Zitadelle und dem riesigen Löwendenkmal davor. Es ist uns aber viel zu heiss um einen Stadtrundgang zu unternehmen, aber hierhin kommen wir wieder einmal.
Wir fahren weiter auf den Ballon d`Alsace, wo wir übernachten wollen. Aber der Stellplatz oder Parkplatz ist ziemlich voll von Womos und man steht Seite an Seite... nicht unser Fall!
Wir beschliessen wieder runter ins Tal zu kurven und uns einen Camping zu suchen. Kurz nach der Passhöhe zweigt ein schmales Strässchen ab, welches gemäss Karte und GPS, ebenfalls runter führt, aber keine Landstrasse ist, sondern ein besserer Feldweg, dafür ganz nach Andis Geschmack.
Auf dem hübschen Camping de Masevaux finden wir ein nettes Plätzchen für die nächsten zwei Nächte.
Nichtstun, Städtchen besichtigen, essen und trinken stehen auf dem Programm. Am Abend streifen uns zweimal heftige Gewitter.

Am Donnerstag fahren wir auf der normalen Strasse wieder hoch auf den Ballon d`Alsace und ohne anzuhalten auf der dritten Zufahrtsstrasse wieder runter nach Saint Maurice sur Moselle. Vom Nachbarort Bussang überqueren wir den Col du Page nach Ventron und von dort erklimmen wir den Grand Ventron und durchqueren das "La Réserve Naturelle du Massif du Grand Ventron" mit dem Gipfel auf 1204m zum Col de la Viege und runter zum sehr touristischen Bergsee, dem Lac des Corbeaux. Alles auf schmalen, aber geteerten Strässchen.
Am Lac des Corbeaux hat es so viele Touristen, dass je eine Einbahnstrasse hoch und runter führt...
Wir nehmen bei der nächsten Verzweigung den Weg zum Col du Brabant und fahren danach runter nach Cornimont, wo wir auf dem einfachen Camping des Tetes übernachten. Das Gelände ist tief und feucht, aber dank unserem 4x4 dürfen wir uns auf einem der erhöhten Stellplätze einrichten.

Am nächsten Tag fahren wir weiter über Klein- und Kleinstpässe: Col de Lauvy, Col des Hayes und den Col de Grosse Pierre. Auf der Abfahrt nach Gerardmer biegen wir rechts in eine Route Forestiere ab und folgen ihr bis fast zu oberst vom Skigebiet Grand Haut von Gerardmer. Es wäre ein toller Ort zum Übernachten, aber leider stehen schon zwei Wohnmobile hier... also weiter. Der Weg führt eigentlich runter bis Longemer, aber irgendwann ist eine Schranke und ein Fahrverbot! Wir müssen wenden. Aber es gibt einen direkten Weg runter nach Gerardmer.
Dort hat es sehr viele Touristen, daher umrunden wir nur einmal den See und fahren nach Longemer auf den Camping La Grange Mauseline, auf welchem wir vor ein paar Jahren auch schon einmal gewesen sind. Der Platz ist riesig und man darf sich hinstellen, wo man will, aber obwohl es viele Camper hat fühlt man sich nicht eingeengt.

Am Samstag, kurz vor Mittag fahren wir hoch auf den Col de la Schlucht und von dort folgen wir der Route des Crêtes bis zum Le Markstein. Es ist Wochenende und Ferien... es ist extrem wie viele Menschen unterwegs sind: Wanderer, Biker mit Rennrad oder Offroad, Motorräder, PWs und viele Womos...
Es reizt uns gar nicht, irgendwo anzuhalten und etwas zu unternehmen.
Wir beschliessen möglichst bald einen Camping anzusteuern. Unten im Tal in Kruth wäre der Nächste.
Voll besetzt! Wir fahren weiter und versuchen es noch bei ein paar Weiteren ohne Erfolg.
In Moosch sind wir etwas später erfolgreich. Auf dem hübschen, ruhig gelegenen Camping La Mine d`Argent bekommen wir noch ein nettes Plätzchen. Hier bleiben wir bis am Montag.

Am Sonntag unternehmen wir eine Wanderung zu den Cascade du Bubalafels und ein Stück den Berg hoch Richtung Aussichtspunkt Le Fuchsfelsen. Aber es ist uns zu anstrengend bei dieser Hitze und so sind wir nach zwei Stunden wieder zurück und geniessen den Nachmittag vor unserem Camper.
Am Montag fahren wir mehr oder weniger auf dem kürzestem Weg, auf der Landstrasse über Cernay, Altkirch, Laufen und den Passwang nach Hause.
Gotthard
Dienstag 23. Juli - Donnerstag 25. Juli 2024
Wir entfliehen der grossen Hitze auf den Gotthard. Auf direktem Weg fahren wir bis Amsteg und danach auf der Landstrasse durch die Schöllenen, über Andermatt auf den 2091m hohen Gotthardpass.
Kurz unter der Passhöhe biegen wir auf die alte, kopfsteingepflasterte Strasse ab und ein paar hundert Meter weiter machen Lunchtime. Kurze Zeit später fährt die Gotthardpost vorbei, eine vierspännige, nostalgie Pferdekutsche.

Auf der Passhöhe können wir unser Fahrzeug direkt seitlich zum See parken.

Es stehen schon sehr viele Wohnmobile auf den wenigen Parkmöglichkeiten.
Nach einem Kaffee unternehmen wir eine kurze Wanderung, entlang vom Vier-Quellen-Weg (Rhein, Reuss, Tessin und Rhone), hoch zum Stausee Lago della Sella auf 2255m. Nach knapp zwei Stunden wandern sind wir wieder bei unserem Camper. Es ist interessant, das Kommen und Gehen der vielen Touristen mit Womos, normalen Autos, den Motorrädern, Fahrradfahrern und den Vier-Quellen-Wanderern zu beobachten. Gegen Abend sind die meisten Autos weg von den Parkplätzen, dafür stehen jetzt fast 30 Wohnmobile da.
Zum Nachtessen gehen wir ins sehr gut besetzte Albergo St. Gotthard Hospiz.
Die Nacht ist angenehm kühl zum Schlafen.
Am nächsten Morgen, nach einem ausgiebigen Frühstück, wandern wir zum Lago di Lucendro.
Unter der Staumauer, nahe der alten Gotthardstrasse, befindet sich der Eingang zu der alten militärischen Festung San Carlo.

Beim Vorbeiwandern kommen wir mit dem, wie es sich später herausstellt, Besitzer ins Gespräch. Er meint es hätte ein Restaurant im Stollen, wenn wir einen Kaffee möchten. Wir verabreden uns, dass wir auf dem Rückweg vorbei kommen werden.
Nach einem steilen Aufstieg hat man von oberhalb der Staumauer eine schöne Aussicht hinunter auf den Gotthardpass und die Berge rundherum.
Hinten auf der Alpe di Lucendro auf 2180m, bevor es zum Passo di Lucendro hoch geht, picknicken wir.
Danach wandern wir wieder auf dem selben Weg zurück. Unten bei der Festung angekommen, erklärt uns Herr Geissmann, der Besitzer, ein Liechtensteiner, dass man 300m durch den Stollen in den Berg gehen muss und dann zum Restaurant und Hotel kommt. Das Hotel La Caustra (3min. youtube Video) sei gut ausgebucht, hauptsächlich von Amerikanern und für Events von grössern Firmen. Es ist sehr eindrücklich, durch den 300m langen Stollen mit drei Schleusen zu gehen.

Innen erwartet einem ein schönes Restaurant wie in einer Höhle.

Der Chef serviert uns einen Kaffee und später bringt er noch ein "Versuecherli" mit Trockenfleisch. Er erzählt uns, dass er im Winter in Spanien an die Wärme gehe und in Sedrun zum Skifahren... und im Liechtenstein sei er zu Hause...
Wir wandern noch das restliche Stück zum Camper zurück.
Da es uns auf dem Gotthard gefällt und wir einen guten Stellplatz haben beschliessen wir, noch eine zweite Nacht hier zu verbringen.
Am nächsten Morgen kurven wir die alte Strasse durch die Tremola hinunter bis zur Festung Motto Bartola, wo Andi vor etwa 35 Jahren einmal zwei Wochen Militärdienst geleistet hatte.

Anschliessend fahren wieder auf der neuen Strasse hoch auf den Pass.
Bei der Runterfahrt auf der Nordseite treffen wir noch einmal auf die Gotthardpostkutsche.
Danach cruisen wir auf der Landstrasse und rund um den Vierwaldstättersee wieder nach Hause.
Auf dem Gotthardpass gefällt es uns, es war sicher nicht das letzte Mal...
Grindelwald
Samstag 24. + Sonntag 25. August 2024
Wir besuchen Christine und Daniel in Grindelwald auf ein Fondue in ihrem Alphüttli.
Schon bei der Anreise ins Berner Oberland merkt man, dass viele Touristen unterwegs sind und in Grindelwald wimmelt es buchstäblich! Christine nimmt uns anfangs Ort in Empfang und lotst uns zu ihrem Alphüsli.
Nach dem Besichtigungsrundgang ist Apérotime.
Es ist wunderschön. Wir sitzen vor dem Hüttli an der Sonne und bewundern das Panorama Vom Wetterhorn bis zum Eiger. Einfach nur schön...
Wetterhorn

Eiger
Danach wird das Fondue kredenzt und genossen.

Den Abend lassen wir auf den Liegestühlen mit dem tollen Panorama und dem aufkommenden Wetterleuchten ausklingen. Dabei beobachten wir nach 22 Uhr Taschenlampenlicht von Wanderen!!! welche von der Glecksteinhütte den, auch bei Tag, gefährlichen, etwa zweistündigen Weg runter ins Tal suchen. Aber scheinbar haben sie es geschafft...
Am nächsten Morgen regnet es und ist stark bedeckt. Nichts mit Frühstück an der Morgensonne :-)
Gegen Mittag fahren wir wieder nach Hause. Danke Christine und Dani wir kommen gerne wieder einmal vorbei.
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